Ich entdecke die Risiken im Zusammenhang mit der Öffnung des Staudamms im Video

Prävention Rhône

Dauer : 1:57 min

  • Videotranskript

    [Musik]

    Als Konzessionär der Rhone hat die CNR Anlagen entlang des Flusses zur Stromerzeugung gebaut.

    Zu jeder Anlage gehört ein Staudamm, der das Wasser der Rhone zu einem Kanal leitet, um ein Wasserkraftwerk zu versorgen. Die Wassermassen, die durch das Kraftwerk fließen, ermöglichen die Stromerzeugung.

    Der Staudamm kann geöffnet werden, um die abfließenden Wassermengen und den Betrieb des Kraftwerks auch bei gutem Wetter zu verwalten. Diese Öffnung führt dann zu einem Anstieg des Wasserspiegels in der Alten Rhone.

    Die Öffnung des Staudamms erfolgt schrittweise. Die erste Phase, die als Warnsystem fungiert, führt zu einem sichtbaren Anstieg des Wasserspiegels, um es jedem zu ermöglichen, sich in Sicherheit zu bringen. Die Öffnung des Staudamms wird fortgesetzt und der Wasserstand im Fluss steigt dann schneller an.

    Innerhalb weniger Minuten wird es sehr schwierig, sich im Wasser zu bewegen.

    In der Nähe von Staudämmen und Kraftwerken ist der Zugang zu einigen Bereichen strengstens verboten. Sie sind mit diesem roten Schild gekennzeichnet.

    Andere Risikobereiche sind mit gelben Schildern gekennzeichnet. Wenn Sie sich in der Nähe dieser Schilder befinden, müssen Sie unbedingt die richtigen Sicherheitsregeln anwenden. Ich beachte die Schilder. Ich behalte ständig den Anstieg des Wasserspiegels im Auge. Steigt der Wasserstand, begebe ich mich sofort zum Ufer.

Gesperrte Bereiche

 

Achtung: In der Nähe von Staudämmen und Wasserkraftwerken sind einige Bereiche sehr gefährlich und der Zugang ist durch Erlasse
mehrerer Präfekturen verboten.

Die Bereiche, in denen der Zugang verboten ist, werden in unmittelbarer Nähe der Bauwerke durch diese Schilder gekennzeichnet.

Panneau rouge, blanc et noir signalant une zone interdite autour de l’aménagement de Donzère-Mondragon. Une carte localise précisément le secteur concerné et les zones réglementées.

Ich lade die Broschüre zur Risikoprävention herunter

  • Broschüre zur Risikoprävention (nur auf Französisch und Englisch) PDF - 528 Ko Herunterladen
  • Poster der Broschüre zur Risikoprävention (nur auf Französisch) PDF - 127 Ko Herunterladen
  • Poster der Broschüre zur Risikoprävention für Fischer (nur auf Französisch) PDF - 122 Ko Herunterladen

Die Anlagen der CNR an der Rhone

Häufig gestellte Fragen

  • Warum muss die CNR mitunter ihre Staudämme öffnen?

    Die Staudämme der CNR sind nicht für die Speicherung von Wasser ausgelegt: Sie lassen das Wasser der Rhone kontinuierlich durchfließen. Diese Art des Flusskraftwerks wird als Laufwasserkraftwerk bezeichnet.
    Wenn das Wasserdargebot auf einmal zu hoch ist — durch Regen, Gewitter oder plötzliches Abschalten einer Turbine — muss der Staudamm geöffnet werden, um den Wasserüberschuss abzuleiten und das Risiko von Überschwemmungen in Ufernähe zu begrenzen.

  • Wann öffnen sich die Staudämme?

    Ein Staudamm kann sich in verschiedenen Fällen öffnen:

    • Wenn zu viel Wasser vorhanden ist und die Durchflussmenge über das hinausgeht, was das Wasserkraftwerk aufnehmen kann,
    • Wenn ein Teil des Kraftwerks stillsteht, während Arbeiten am Kraftwerk oder im Falle eines Ausfalls,
    • Beim abrupten Abschalten einer oder mehrerer Produktionsgruppen,
    • Bei technischen Störungen,
    • Bei Hochwasser, um große Wassermassen abfließen zu lassen.
  • Kann der Wasserstand auch bei schönem Wetter steigen?

    Ja. Ein Staudamm kann sich jederzeit öffnen, manchmal mehrmals am Tag, unabhängig vom Wetter.

  • Warum ist der Zugang zu bestimmten Bereichen strengstens verboten?

    In der Nähe von Staudämmen, Wasserkraftwerken und Wasserbauwerken kann das Wasser sehr schnell steigen und die Strömung kann gefährlich werden. In diesen Bereichen ist es sowohl in Ufernähe als auch im Flussbett der Rhone immer verboten, sich aufzuhalten.
    Der Präfekt hat den Zugang zu diesen Bereichen verboten, die mit roten Schildern gekennzeichnet sind.

  • Was versteht man unter der „Gefahr flussabwärts“?

    Hierunter versteht man die Gefahr, die mit dem schnellen Anstieg des Wassers hinter einem Staudamm verbunden ist, insbesondere beim Öffnen des Staudamms. Jeder, der sich am Ufer, auf einer Insel oder einer Kiesbank befindet, kann vom Wasseranstieg überrascht und mitgerissen werden.

  • Wie funktioniert das Warnsystem?

    Das Warnsystem erfolgt durch eine erste schrittweise und kontrollierte Öffnung des Staudamms. Diese Öffnung spielt die Rolle eines Signals: Das Wasser beginnt langsam zu steigen, um die Personen flussabwärts zu warnen, dass sie sich sofort zum Ufer begeben müssen, da die vollständige Öffnung des Staudamms unmittelbar bevorsteht.

  • Ist es erlaubt, sich ins Flussbett der Rhone zu begeben?

    Es wird davon abgeraten, sich ins Flussbett der Rhone zu begeben. Es wird dringend empfohlen, am Ufer zu bleiben und sich nicht in den Fluss zu wagen.

  • Was tun, wenn man sich auf einer Insel befindet und das Wasser zu steigen beginnt?

    Begeben Sie sich sofort zum Ufer; das ist der einzig richtige Reflex.

  • Was bedeuten die gelben Schilder „Danger“ (Gefahr)?

    Sie weisen auf einen Bereich hin, in dem das Wasser schnell ansteigen kann, die Strömung stark ist und das Risiko des Ertrinkens hoch ist. Mehr als 500 dieser Schilder befinden sich entlang der Rhone.

  • Müssen Kinder besonders beaufsichtigt werden?

    Ja, absolut. Kinder nehmen Gefahren weniger gut wahr und sind hilfloser bei starken Strömungen. Am Wasser müssen sie immer unter der Aufsicht eines Erwachsenen stehen.

  • Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen?
    • Die Schilder müssen beachtet werden,
    • Die Schwankungen des Wasserspiegels müssen im Auge behalten werden,
    • Sie müsse sich immer in der Nähe eines gesicherten Zugangs befinden,
    • Sie dürfen sich nicht in das Flussbett begeben.
  • Kann man überall in der Rhone baden?

    Nein, denn das Baden in der Rhone kann sehr gefährlich sein. Es ist ratsam, nur in den erlaubten und überwachten Bereichen zu baden.

  • Wer sind die Präventionsbeauftragten, denen man entlang des Flusses begegnet?

    Jeden Sommer verstärkt die CNR ihre Präsenz vor Ort mit Präventionsbeauftragten, deren Aufgabe es ist, die Menschen, denen sie begegnen, für die Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung von Wasserkraft und dem Betrieb von Staudämmen zu sensibilisieren, um sie zu einem umsichtigen Verhalten anzuhalten.

    Im Durchschnitt sind etwa fünfzehn Präventionsbeauftragte im gesamten Rhonetal unterwegs.

  • Warum ertönt vor dem Öffnen eines Staudamms keine Sirene?

    Staudammöffnungen sind zu regelmäßig, als dass eine Sirene wirksam wäre: Sie würde ständig ertönen und schließlich nicht mehr gehört werden. Darüber hinaus sind einige Bereiche zu weit vom Staudamm entfernt, als dass ein akustisches Signal gehört werden könnte.
    Der richtige Reflex ist und bleibt ein wachsames Auge, das den Wasserstand überwacht.

  • Warum werden Staudämme nicht einfach nachts geöffnet oder nur im Sommer, wenn das Wasserdargebot niedriger ist?

    Das liegt daran, dass die Ereignisse, die eine Öffnung auslösen (Gewitter, Ausfälle, Betriebsabschaltungen), nicht vorhersehbar sind und zu jeder Jahreszeit, tags und nachts, eintreten können.

  • Wie sieht man konkret, dass der Wasserstand steigt?

    Vor jeder Öffnung lässt der Staudamm zunächst eine kleine Menge Wasser abfließen: Das ist eine Art Warnsystem. Das Wasser beginnt langsam 15 bis 30 Minuten lang zu steigen. Dieses visuelle Signal fordert Sie dazu auf, das Flussbett der Rhone sofort zu verlassen.
    Abhängig von der Entfernung des Staudamms kann der Wasserstand in dieser Phase um einige Zentimeter bis fast einen Meter ansteigen.
    Nach einer Stabilisierungsphase wird der Staudamm viel größere Wassermengen ablassen.

  • Ist das Wasser verschmutzt? Kann man die Fische essen?

    Für offizielle und aktuelle Informationen wenden Sie sich bitte an die Behörden vor Ort, die lokale Gesundheitsbehörde ARS oder informieren Sie sich auf einschlägigen Websites.
    Wenn Sie eine Verschmutzung feststellen, wenden Sie sich an die Behörden vor Ort, die Polizei, den örtlichen Fischereiverband, die Präfektur oder die ARS.
    Zu Ihrer Information: Sie haben ein Recht darauf, Informationen über die Wasserqualität oder die Genießbarkeit der Fische zu erhalten.

  • Darf man mit einem Kraftfahrzeug auf der ViaRhôna fahren?

    Nein. Die ViaRhôna ist für alle motorisierten Fahrzeuge verboten, mit Ausnahme von Rettungsfahrzeugen (Feuerwehr, Rettungswagen), Polizeifahrzeugen und Servicefahrzeugen der CNR.